Diese Website dient als Anlaufpunkt für Berliner Unitänzer und bietet Ergebnisse von vergangenen Uni-Turnieren, weitergehende Informationen zu den Tanzkursen der Berliner Hochschulen und Universitäten und Hinweise zu kommenden Turnieren.

Die Turnierkurse der Berliner Universitäten bereiten auf die Teilnahme an Unitanzturnieren vor. Dazu werden weiterführende Figurenkombinationen gelehrt und unter der jeweils tanzspezifischen Rhythmik, Charakteristik, Technik und Präsentation trainiert.

Bereits auf fortgeschrittenem Niveau (F1/F2) kann durch eine regelmäßige Teilnahme an den Turnierkursen eine deutliche Verbesserung der tänzerischen Fähigkeiten erzielt werden. Vor der Anmeldung besteht die Möglichkeit, das Training an den Schnupperterminen kennen zu lernen.

Poster

Ablauf eines ETDS

Ablauf der ETDS-Turniere

Was die eigentliche Bedeutung der Abkürzung "ETDS" ist, ist nicht ganz klar. So sind folgende Möglichkeiten im Umlauf: "Erst tanzen, dann saufen", "Erst trinken, dann schwoofen" und last but not least "European Tournament for Dancing Students". Ist aber auch egal, da alle Varianten zutreffen.

Startberechtigung

Standard-PaarDie bundesweiten Hochschultanzturniere werden als Breitensport-Turniere veranstaltet, so dass keine aktiven DTV-Tänzer starten dürfen, da seitens des DTV verboten.

Also: Wer ein Startbuch hat, darf nicht starten

Startfeld

Man findet auf den Uni-Turnieren das gesamte Spektrum von Anfängern, die vielleicht gerade erst den Anfänger-Kurs abgeschlossen haben, bis hin zum C/B-Klasse-Niveau.

In der Regel kommen zu den Uni-Turnieren immer um die 400 Tänzer aus ganz Deutschland und den Niederlanden zusammen, um um den Tanzmaus zu kämpfen, wobei der Wettkampf nicht, wie auf DTV-Turnieren, im absoluten Vordergrund stehen soll, sondern vielmehr der Spaß am Tanzen und am Treffen von Leuten aus anderen Regionen Deutschlands und den Niederlanden.

Der Ablauf

WertungsrichterDas Turnier ist üblicherweise in zwei Einzelturniere gesplittet: das "Amateurturnier" und das "Profiturnier", in dem die etwas besseren Paare starten.

Am Anfang gibt es eine Qualifikationsrunde, durch die alle teilnehmenden Paare müssen. Anhand der Anzahl der gesammelten Kreuze der Wertungsrichter wird das Feld in drei Gruppen geteilt. Die erste (vermeintlich schwächere) Gruppe startet im "Amateurturnier" und die mittlere Gruppe startet im "Profiturnier" und die dritte Gruppe startet im "Mastersturnier".

In allen Runden des Amateurturniers müssen sich die Akteure in jeweils drei Tänzen messen:

Pokale

Im Semifinale und im Finale des Profiturniers werden zusätzlich im Standard noch der Wiener Walzer und im Latein die Samba gefordert. Die Masters tanzen außerdem noch den Slow Fox bzw. den Paso Doble.

Jedes Turnier hat natürlich eine offene Endrunde, in der der jeweilige Sieger ermittelt wird, der zweite Platz, etc.

Latein-PaarDas Turnier geht in der Regel von Freitag bis Montag, wobei am Freitag Anreise und das Blind-Date auf dem Programm steht, am Samstag ist dann das Standard- und am Sonntag das Lateinturnier. Montag ist Abreise nach dem Frühstück.

Traditionellerweise gibt es entweder am Samstag oder Sonntag ein Galadinner mit Buffet, festlicher Kleidung, mit anschließendem Ball, auf dem natürlich ohne Ende getanzt werden darf.

Wenn der Zeitplan es zulässt, gibt es Gelegenheit zu Stadtbesichtigungen oder zum Abendessen in der Stadt unter eigener Regie.

Das Blind-Date

Es gibt auch die Möglichkeit, dass Tänzer, die ohne Tanzpartner/-in anreisen, sich zusammenfinden und mit Tänzern von anderen Universitäten starten. Dazu gibt es immer am Freitagabend ein Blind-Date Tanzen.

Übernachtung

SchlafhalleÜbernachtet wird in der Regel in Turnhallen (man beachte das Survival-Kit), so dass ein herrlich gemütliches Beisammensein stattfinden kann und es Gelegenheit gibt, sich auszutauschen und die ein oder andere Freundschaft zu schließen. Auch Gitarrenklänge hört der aufmerksame Tänzer schon mal auf ETDS-Turnieren. Gemunkelt wird, dass auf Uni-Turnieren sogar feste Beziehungen zustande gekommen sein sollen :)

Am besten einfach mal ausprobieren und auf das nächste Uni-Breitensport-Turnier kommen. Alle Hochschul-Tänzer sind selbstverständlich herzlich eingeladen, egal von welcher Hochschule, egal aus welchem Land.

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